Vertiefungsarbeiten

Umsetzung: Tatvorwurf im Gerichtsfall

Qualifizierte grobe Verletzung der Verkehrsregeln etc.

Den beiden verwandten Beschuldigten wird vorgeworfen, auf der Autobahn mit ihren Fahrzeugen ein Rennen gefahren zu sein. Dabei sollen sie ihre Autos stark beschleunigt, den Sicherheitsabstand nicht eingehalten und Sperrflächen überfahren haben. Einer der beiden soll dabei mindestens 170 km/h, der andere sogar bis zu 210 km/h gefahren sein. Während des Rennens kam es zu einem Unfall mit einem unbeteiligten Fahrzeug. Obwohl dabei Personen verletzt wurden, sollen die beiden Beschuldigten die Unfallstelle verlassen haben. Zudem wird ihnen vorgeworfen, einen ihrer Mitfahrer dazu gebracht zu haben, an der Unfallstelle zu bleiben und sich gegenüber der Polizei als Fahrer auszugeben. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Bülach wurde Berufung eingelegt, weshalb der Fall vor dem Obergericht Zürich verhandelt wurde.