Vertiefungsarbeiten

Umsetzung: Eigene Erfahrungen mit Social Media

Erlebnis

Wir haben uns für eine online-Umfrage entschieden, um so verschiedenste Jugendliche und Erwachsene in verschiedensten Lebensabschnitten zur Nutzung und Auswirkung von Social Media zu befragen. Wir wollten herausfinden, ob und welche Folgen und Gefühle nach dem Konsum von sozialen Medien entstehen.

Einige Tage nachdem wir unsere Umfrage an unsere Kontakte per Whatsapp weitergeleitet haben, hatten wir Antworten von 46 Probanden von unter 12 bis über 20 Jährigen, erhalten.

Als erstes aufgefallen ist uns, dass Mädchen und Frauen mehr und intensiver soziale Medien benutzen als Männer. Tiktok und Snapchat sind mit je 28 Stimmen (60.9%) die aktuell meist genutzten Plattformen unserer Probanden, während Instagram mit 23 (50%)Stimmen knapp hinterher liegt. Auffällig war, dass wenige Probanden, andere Plattformen als die oben genannten nutzen. X (Twitter) wird von keinem Probanden genutzt, was für uns ein klarer Zusammenhang mit dem Alter spielt.

Mehr als ein Drittel aller Personen, haben angegeben, dass sie drei bis vier Stunden täglich soziale Medien konsumieren. Beunruhigenderweise gibt es kaum Personen, die soziale Medien weniger als 1 Stunde am Tag nutzten. Anschliessend haben wir unsere Probanden bezüglich der Nutzung befragt.

Auch hier zeigt sich, dass mehr als ein Drittel aller Nutzer die Plattformen zur Unterhaltung nutzen. An zweiter Stelle steht der Kontakt mit Freunden, dicht gefolgt aus Langeweile. Daraus sieht man, das tendenziell wenig Jugendliche und junge Erwachsene die öffentlichen Plattformen zur Informationengewinnung nutzen. Erstaunlicherweise haben nur 6 Probanden angegeben, dass sie die Plattformen zur Selbstdarstellung nutzen.

Folglich zu diesen Antworten, ist auch bei der Frage ob man sich mit anderen auf Social Media vergleicht erstaunlicherweise herausgekommen, dass sich die Probanden manchmal bis selten vergleichen, was für uns eher unverständlich erscheint.

Ob man sich eventuell unter Druck oder schlecht fühlt nach dem Konsum, hat sich sehr ausgeglichen ergeben. Je ein Drittel aller Probanden haben sich dafür, dagegen oder für manchmal entschieden.

Auch ob der Konsum das jeweilige Selbstbild beeinflusst hat sich unserer Meinung anders als erwartet herausgestellt. Fast die Hälfte aller Befragten gibt an, dass sie sich vor und nach dem Konsum gleich fühlen. 11 Personen (23.9%) haben angegeben, dass sie sich nach dem Konsum eher schlechter fühlen, was wir so auch eher unterschreiben würden. Sehr überrascht hat uns, dass trotzdem 9 Personen (19.6%) angegeben haben, dass sie sich nach dem Konsum von sozialen Medien, in ihrem Selbstbild sogar besser fühlen als vor dem Konsum.

Bei der ersten offenen Frage, was man persönlich am Besten an Social Media mag, ist herauszulesen, dass viele Jugendliche die Unterhaltung, Ablenkung und Vielfalt der Online Plattformen geniessen. Auf der anderen Seite haben viele Probanden die Gegenfrage, was einem am meisten an Social Media stört, mit dem Mangel an Privatsphäre, schneller Abhängigkeit, Ablenkung und doch auch das Schönheitsideal und der Vergleichsmechanismus genannt.

Daher würden wir aus unseren persönlichen Erfahrungen, sowie auch den Antworten aus der Umfrage entsprechend sagen, dass der Konsum von sozialen Medien eher einen schlechten Einfluss auf Jugendliche hat.