Vertiefungsarbeiten

Recherche: Albträume und Schlafparalysen

Was sind Albträume überhaupt?

Tod von geliebten Personen, in die Tiefe fallen, Streite, Verfolgungen und Bedrohungen oder sich auch im Traum nicht bewegen können sind oft Träume, die jeder schon mal erlebt hat. Doch was steckt wirklich dahinter?

Das öffentliche Gesundheitsportal Österreichs sagt, dass unser Gehirn Albträume nutzt um Stress, Ängste oder unverarbeitete Erlebnisse zu verarbeiten und zu dramatisieren. Das geht im Schlaf am besten, da unser Körper im Schlafzustand am entspanntesten ist.

Albträume und Schlafparalysen gehören zu den bekanntesten Schlafphänomenen. Viele Menschen erleben sie mindestens einmal im Leben. Beide können Angst auslösen und den Schlaf beeinträchtigen. Obwohl sie oft beängstigend wirken, sind sie in den meisten Fällen harmlos.

Albträume

Albträume sind laut dem öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs belastende Träume, die meist starke Gefühle wie Angst, Panik oder Traurigkeit hervorrufen. Sie treten vor allem während der REM-Schlafphase (rapide eye movement) auf, in der die meisten Träume entstehen. Nach einem Albtraum wacht man häufig auf und kann sich oft noch genau an den Traum erinnern.

Die Ursachen von Albträumen sind unterschiedlich. Häufig spielen Stress, Sorgen, Schlafmangel oder belastende Erlebnisse eine Rolle. Auch bestimmte Medikamente oder psychische Erkrankungen können Albträume begünstigen. Besonders Kinder haben häufiger Albträume, da sie viele neue Eindrücke im Schlaf verarbeiten.

Schlafparalysen

Eine Schlafparalyse, auch Schlaflähmung genannt, tritt meist beim Einschlafen oder Aufwachen auf. Dabei ist die betroffene Person wach, kann sich aber vorübergehend nicht bewegen oder sprechen. Dieser Zustand dauert meist nur wenige Sekunden oder auch Minuten.

Die Ursache liegt in einer natürlichen Schutzfunktion des Körpers. Während der REM-Schlafphase (rapide eye movement) werden die Muskeln vorübergehend gelähmt, damit wir unsere Träume nicht körperlich ausführen. Bei einer Schlafparalyse wacht das Gehirn bereits auf, während die Muskelentspannung noch anhält. Diese Informationen sind von den Seiten: msd manuals und Netdoktor

Symptome und Zusammenhang

Laut Netdoktor, msd Manuals und dem öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs sind typische Symptome einer Schlafparalyse Bewegungsunfähigkeit, Angstgefühle und manchmal das Gefühl, dass sich jemand im Raum befindet. Manche Menschen berichten auch von Halluzinationen. Diese wirken sehr real, entstehen jedoch durch die besondere Situation zwischen Schlafen und Wachsein.

Albträume und Schlafparalysen hängen zusammen, weil beide häufig während der REM-Schlafphase auftreten. Dennoch handelt es sich um unterschiedliche Phänomene: Albträume sind beängstigende Träume, während eine Schlafparalyse eine vorübergehende Lähmung beim Übergang zwischen Schlaf und Wachzustand ist.