Vertiefungsarbeiten

Recherche: Alltag, Behandlung und Abgrenzung zu anderen Erkrankungen

Herausforderungen im Alltag

Schizophrenie ist eine der am meisten missverstandenen psychischen Erkrankungen. Viele Menschen denken, dass Betroffene „verrückt“ seien oder schnell gefährlich und gewalttätig werden. Diese Vorstellungen entstehen häufig durch Filme, soziale Medien oder mangelndes Wissen über die Erkrankung. In der Realität entspricht dieses Bild jedoch meist nicht den Tatsachen. Statt Menschen mit Schizophrenie zu verurteilen oder auszugrenzen, sollten ihnen Respekt, Verständnis und Unterstützung entgegengebracht werden, da sie im Alltag bereits viele Herausforderungen bewältigen müssen. Personen die darunter leiden haben Schwierigkeiten Ziele zu setzen und sie durchzusetzen. Die Folge davon ist, dass sie z.B. Probleme haben Termin einzuhalten oder ihnen Aufgaben im Haushalt erschwert werden. Das wird auch in der Quelle erwähnt. Ausserdem haben betroffene Konzentrationsprobleme was ihnen z.B. die Schule oder Arbeit erschwert, jedoch kriegen sie an Schulen oft mal mehr Zeit für Prüfungen oder bei der Arbeit eventuell mehr Pausen also man nimmt Rücksicht auf sie und versucht sie zu unterstützen. Für Freunde oder Familie kann diese Krankheit auch belastend sein, da viele nicht wissen wie sie mit der betroffenen Person umgehen und reagieren sollen. Dadurch haben Schizophrene Personen auch Probleme Beziehungen zu führen und zu halten. Nicht alle aber viele betroffene Personen sind auch misstrauisch. Das wird auch so in der Quelle erwähnt. Dazu gehört das sie denken, dass sie getäuscht werden oder verfolgt und somit Menschen nicht Vertrauen können. Meiner Meinung nach sollten Menschen mit Schizophrenie mit Respekt und Verständnis behandelt werden. Statt Vorurteile zu haben, ist es wichtig, sich über die Erkrankung zu informieren und Betroffene nicht zu diskriminieren. Sie sollten im Alltag die gleiche Wertschätzung und die gleichen Chancen erhalten wie andere Menschen, jedoch gleichzeitig die Unterstützung bekommen, die sie aufgrund ihrer Erkrankung benötigen. Man sollte empathisch und liebevoll mit ihnen umgehen.

Behandlungsmöglichkeiten

Es ist wichtig das Menschen mit Schizophrenie sich behandeln lassen, da sie ihre Krankheit dann besser verstehen und kontrollieren können. Es wird empfohlen in die Therapie zu gehen und je nach bedarf Medikamente einnehmen. Eine Therapie besteht aus einer Kombination von Medikamenten, Psychotherapie, Psychoedukation und Sozialer Unterstützung. Bei der medikamentösen Behandlung nimmt man Antipsychotika ein was dazu beitragen soll das die Positivsymptome verringert werden. Die Psychotherapie und Psychoedukation dienen dazu, das man lernt wie man die Symptome erkennt und mit denen umgeht. Was ein grosses Problem bei Schizophrenen ist, dass sie wieder Rückfällig werden können, heisst das sie wieder psychotische Symptome kriegen die sie davor unter Kontrolle hatten. Es ist wichtig zu beachten, dass ein Rückfall bei Schizophrenie nicht gleich heisst das die Behandlung gescheitert ist wie bei anderen Krankheiten. Das Hauptziel der Behandlung ist es Rückfälle zu verhindern oder sie möglichst früh zu erkennen. Ich finde es ist sehr schwer für die erkrankten die Medikamente einzuhalten, aufgrund ihrer Nebenwirkungen also Müdigkeit, innere Unruhe, Antriebslosigkeit usw. Es erfordert Disziplin und Durchhaltevermögen.

Wie unterscheidet sich Schizophrenie von anderen psychischen Erkrankungen?

Schizophrenie gilt als einer der selteneren psychischen Krankheiten. Auf der Welt gibt es etwa 0.5% die daran leiden. Zum Vergleich: An einer Bipolar Störung leiden etwa 1-3%, an Depressionen 15-20% und an Angststörung 20-30%. Der grösste Unterschied zu vielen anderen psychischen Erkrankungen ist, dass bei Schizophrenie die Wahrnehmung der Realität gestört sein kann. Typisch sind Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Denkstörungen, während bei anderen Erkrankungen häufiger die Stimmung oder Angst im Vordergrund stehen. Meiner Meinung nach unterscheidet sich Schizophrenie besonders stark von anderen psychischen Erkrankungen, weil nicht nur die Stimmung oder Angst betroffen ist, sondern die Wahrnehmung der Realität selbst verändert sein kann. Das macht sie für mich besonders komplex im Vergleich zu anderen Störungen.