{"id":376,"date":"2026-08-08T09:38:59","date_gmt":"2026-08-08T09:38:59","guid":{"rendered":"https:\/\/va.abut.ch\/?page_id=376"},"modified":"2026-08-17T08:27:14","modified_gmt":"2026-08-17T08:27:14","slug":"recherche-chancen-risiken","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/va.abut.ch\/?page_id=376","title":{"rendered":"Chancen und Risiken von Social Media"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unterhaltung:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studie des <a href=\"https:\/\/www.pewresearch.org\/internet\/2022\/08\/10\/teens-social-media-and-technology-2022\/\">Pew Research Center<\/a> zeigt, dass soziale Medien ein fester Bestandteil des Alltags von Jugendlichen sind. Fast alle befragten Jugendlichen nutzen das Internet t\u00e4glich, und knapp die H\u00e4lfte ist sogar nahezu st\u00e4ndig online. Besonders beliebt sind YouTube, TikTok, Instagram und Snapchat. Gleichzeitig verliert Facebook bei Jugendlichen immer mehr an Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jugendliche nehmen soziale Medien sowohl positiv als auch negativ wahr. Auf den positiven Seite erm\u00f6glichen soziale Netzwerke den Kontakt zu Freunden, den Austausch von Informationen sowie Unterhaltung und kreative Selbstdarstellung. F\u00fcr viele Jugendliche sind soziale Medien ein wichtiger Teil ihres sozialen Lebens und ihrer Identit\u00e4tsentwiklung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der negativen Seite zeigt die Studie, dass viele Jugendliche ihren eigenen Medienkonsum kritisch sehen. Mehr als ein Drittel gibt an, zu viel Zeit in sozialen Medien zu verbringen. Zudem. sagt \u00fcber die H\u00e4lfte der Befragte, dass es ihnen schwerfallen w\u00fcrde, vollst\u00e4ndig auf soziale Medien zu verzichten. Dies deutet darauf hin, dass soziale Medien eine starke Bedeutung im Alltag vieler Jugendlicher haben und teilweise eine hohe Abh\u00e4ngigkeit von diesen Plattformen besteht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt macht die Studie deutlich, dass soziale Medien f\u00fcr Jugendlichen zahlreiche Chancen bieten, beispielsweise f\u00fcr Kommunikation und Unterhaltung. Gleichzeitig k\u00f6nnen die intensive Nutzung und die st\u00e4ndige Erreichbarkeit Herausforderungen it sich bringen, weshalb ein bewusster und ausgewogner Umgang mit sozialen Medien wichtig ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Meiner Meinung nach <\/strong>i<\/em>st Unterhaltung einer der gr\u00f6ssten Vorteile von Social Media. Plattformen wie YouTube, Tok Tok oder Instagram bieten viele interessante und lustige Inhalte, die zur Entspannung beitragen k\u00f6nnen. Gleichzeitige besteht die Gefahr, dass man mehr Zeit als geplant aus Social Media verbringt oder sich von den Inhalten ablenken l\u00e4sst. Deshalb finde ich, dass Unterhaltung auf Social Media positiv sein kann, solange man die Nutzung bewusst kontrolliert und ein gesundes Gleichgewicht zwischen Online und Offline Aktivit\u00e4ten findet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kommunikation:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/va.abut.ch\/?page_id=305\">Die Studie <\/a>untersucht den Zusammenhang zwischen sozialen Netzwerken und dem Wohlbefinden von Jugendlichen. Sie zeigt, dass soziale Kontakte im echten Leben meistens positiv sind: Freundschaften k\u00f6nnen die Stimmung verbessern, das Selbstgef\u00fchl st\u00e4rken und Einsamkeit verringern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei sozialen Medien ist das Ergebnis gemischt. Sie k\u00f6nnen hilfreich sein, weil Jugendliche mit Freunden in Kontakt bleiben, Unterst\u00fctzung bekommen und sich zugeh\u00f6rige f\u00fchlen. Besonders positives Feedback oder Gespr\u00e4che mit anderen k\u00f6nnen das Wohlbefinden verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt aber auch negative Seiten. Wenn Jugendliche sehr viel Zeit in sozialen Medien verbringen, sich st\u00e4ndig mit anderen vergleichen oder negative Kommentare und Ausgrenzung erleben, kann das zu schlechterer Stimmung, weniger Selbstwertgef\u00fchl und Unzufriedenheit f\u00fchren. Die Studie zeigt deshalb, dass Social media nicht automatisch gut oder schlecht ist. Wichtig ist wie Jugendliche die Plattformen nutzen und welche Erfahrungen sie dort machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Ich finde<\/strong>,<\/em> dass soziale Medien den Austausch zwischen Jugendlichen deutlich einfacher machen. \u00dcber Apps wie WhatsApp, Instagram oder Snapchat k\u00f6nnen sie schnell miteinander schreiben, Fotos teilen oder miteinander telefonieren. So bleibt der Kontakt auch \u00fcber gr\u00f6ssere Entfernung hinweg bestehen. Trotzdem ersetzt das schreiben keine pers\u00f6nlichen Treffen, da Gef\u00fchle und K\u00f6rpersprache dabei oft fehlen. Deshalb ist Social Media eine gute Erg\u00e4nzung f\u00fcr die Kommunikation, sollte aber den direkten Kontakt nicht verdr\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Information:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/va.abut.ch\/?page_id=306\">Der Digital news Report 2024<\/a> untersucht, wie Menschen weltweit digitale Nachrichten nutzen. Er basiert auf einer Befragung von \u00fcber 95\u2019000 Personen in 47 L\u00e4ndern. Die Studie zeigt, dass soziale Medien und Video-Plattformen f\u00fcr Nachrichten immer wichtiger werden, besonders f\u00fcr j\u00fcngere Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Jugendliche und junge Erwachsene informieren sich \u00fcber Plattformen wie YouTube, TikTok und Instagram statt direkt \u00fcber Zeitungen oder Nachrichten, Webseiten. Kurze Videos sind dabei besonders beliebt. Dass kann positiv sein, weil Nachrichten schnell, einfach und abwechslungsreich zug\u00e4nglich sind. Gleichzeitig besteht die Gefahr von Falschinformationen, weil auch Influencer oder unbekannte Accounts Nachrichten verbreiten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Ergebnis ist, dass viele Menschen Nachrichten vermeiden, weil sie als belastend oder zu viel empfinden. Insgesamt zeigt die Studie: Social Media erleichtert Jugendlichen den Zugang zu Informationen, aber man muss Quellen kritisch pr\u00fcfen und nicht alles sofort glauben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Ich denke<\/em><\/strong>, dass soziale Medien eine gute M\u00f6glichkeiten sind, schnell an Informationen zu gelangen. Viele Jugendliche informieren sich dort \u00fcber aktuelle Nachrichten, neue Trends oder Themen, die sie interessieren. Gleichzeitig ist jedoch nicht jede Information im Internet zuverl\u00e4ssig. Deshalb sollte man Informationen immer kritisch hinterfragen und m\u00f6glichst mit vertrauensw\u00fcrdigen Quellen vergleichen. So k\u00f6nnen soziale Medien eine hilfreiche Informationsquelle sein, wenn sie bewusst und verantwortungsvoll genutzt werde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kreativit\u00e4t:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/va.abut.ch\/?page_id=307\">Die Studie<\/a> untersucht, wie Social Media die psychosoziale Entwicklung von Jugendlichen beeinflusst. Sie wertet 20 Studien aus und zeigt, dass Social Media sowohl Chancen als auch Risiken hat. Positiv ist, dass Jugendliche ihre Identit\u00e4t entwickeln, mit Freunden in Kontakt bleiben und Unterst\u00fctzung bekommen k\u00f6nnen. Negativ sind vor allem \u00fcberm\u00e4ssige Nutzung, st\u00e4ndige Vergleiche mit anderen und Cybermobbing. Diese k\u00f6nne Selbstwert, Stimmung und psychische Gesundheit belasten. Unterst\u00fctzung durch Freunde und Eltern kann Jugendlichen jedoch sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Meiner Ansicht <\/em><\/strong> nach f\u00f6rdern soziale Medien die Kreativit\u00e4t vieler Jugendlicher. Sie k\u00f6nnen eigene Fotos, Videos oder Kunstwerke erstellen und mit anderen teilen. Ausserdem bieten Plattformen viele Ideen und Inspiratonen f\u00fcr Hobbys, Musik, Kochen oder andere kreative Projekte. Gleichzeitig sollte man darauf achten, nicht nur Inhalte anderer zu kopieren, sondern auch eigene Ideen zu entwickeln. So k\u00f6nnen soziale Medien die Kreativit\u00e4t unterst\u00fctzen und neue M\u00f6glichkeiten zum Lernen und Ausprobieren bieten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zeitverschwendung:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/va.abut.ch\/?page_id=308\">Die Studie<\/a> untersucht die Nutzung sozialer Medien und Gaming bei Jugendlichen in Europa, Zentralasien und Kanada. Sie basiert auf Daten von rund 280\u2019000 Jugendlichen im Alter von 11, 13 und 15 Jahren aus 44 L\u00e4ndern aus Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten Jugendlichen soziale Medien regelm\u00e4ssig nutzen. Problematisch wird es vor allem dann, wenn Jugendlichen das Gef\u00fchl haben, ihre Nutzung nicht mehr kontrollieren zu k\u00f6nnen oder Social Media ihr Schlafen, Lernen, Beziehungen oder ihre Stimmung beeintr\u00e4chtigt. Laut Bericht zeigten 11% der Jugendlichen Anzeichen einer problematischen Social Media Nutzung. M\u00e4dchen waren h\u00e4ufiger betroffen als Jungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig betont die WHO auch positive Seiten: Soziale Medien k\u00f6nne Jugendlichen helfen, mit Freunden in Kontakt zu bleiben, Unterst\u00fctzung zu finden und sich zugeh\u00f6rig zu f\u00fchlen. Deshalb ist Social Media nicht grunds\u00e4tzlich schlecht. Wichtig ist ein bewusster Umgang damit sowie Unterst\u00fctzung durch Eltern, Schule und Plattformen, damit Jugendliche sicher und gesund online sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Meiner Meinung nach <\/em><\/strong> kann Social Media schnell zur Zeitverschwendung werden. Viele Jugendliche verbringen mehr Zeit auf den Plattformen als sie eigentlich geplant haben. Dadurch bleibt oft weniger Zeit f\u00fcr Schule, Hobbys, Sport oder pers\u00f6nliche Treffen mit Freunden. Deshalb ist es wichtig, die eigene Bildschrimzeit im Blick zu behalten und soziale Medien bewusst zu nutzen, damit sie den Alltag bestimmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Cybermobbing :<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/va.abut.ch\/?page_id=309\">Die Studio von Kowalski et al. (2014) <\/a>gibt einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die Forschung zu Cybermobbing bei Jugendlichen und fasst die Ergebnisse vieler wissenschaftlicher Studien zusammen. Sie zeigt, dass Cybermobbing ein weit verbreitetes Problem ist und h\u00e4ufig gemeinsam mit klassischem Mobbing auftritt. Jugendliche, die online gemobbt werden, erleben h\u00e4ufiger psychische Belastungen wie Stress, Deprossionen, Angstzust\u00e4nde, Einsamkeit und ein geringes Selbstwertgef\u00fchl. In schweren F\u00e4llen kann Cybermobbing sogar mit Suizidgedanken in Verbindung stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studie zeigt ausserdem, dass Jugendliche, die selbst Opfer von Cybermobbing sind oder aggressives Verhalten als normal ansehen, eher andere im Internet mobben. Zu den Risikofaktoren geh\u00f6ren eine intensive Internetnutzung, fehlende Empathie und positive Einstellungen gegen\u00fcber aggressivem Verhalten. Gleichzeitig betonen die Autoren, dass soziale Unterst\u00fctzung durch Eltern, Freunde und Lehrpersonen sowie Pr\u00e4ventionsprogramme eine wichtige Rolle spielen, um Cybermobbing zu verhindern und die psychische Gesundheit von Jugendlichen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Meiner Meinung nach <\/em><\/strong> ist Cybermobbing eine der gr\u00f6ssten Gefahren von Social Media. Beleidigungen, Ger\u00fcchte oder verletzende Kommentare k\u00f6nnen sich im Internet sehr schnell verbreiten und Betroffene stark belasten. Oft f\u00e4llt es den T\u00e4tern leichter, andere online zu verletzen, weil se sich hinter einem Bildschirm verstecken. Deshalb ist es wichtig, respektvoll miteinander umzugeben und Cybermobbing sofort zu melden oder Hilfe zu suchen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Suchverhalten :<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/va.abut.ch\/?page_id=310\">Die Studie von Pazdur et al. (2025) <\/a>untersucht, welche Faktoren dazu f\u00fchren, dass Jugendlichen soziale Medien problematisch nutzen. Daf\u00fcr wurden 23 Langzeitstudien ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, ass problematische Social-Media-Nutzung die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden beeintr\u00e4chtigen kann. Besonders gef\u00e4hrdet sind Jugendliche, die h\u00e4ufig negative Gef\u00fchle erleben, sich oft mit anderen vergleichen oder Angst haben, etwas zu verpassen. Auch schlechtere soziale Beziehungen, negativer Gruppendruck und psychische Belastungen erh\u00f6hen das Risiko.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studie zeigt ausserdem, dass Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale wie Sensationssuche oder Schwierigkeiten bei der Selbstkontrolle eine problematische Nutzung beg\u00fcnstigen k\u00f6nnen. Die Autorinnen und Autoren betonen deshalb, dass Pr\u00e4ventionsmassnahmen fr\u00fch beginnen sollten. Eltern, Schulen und Fachpersonen sollten Jugendliche dabei unterst\u00fctzen, einen gesunden und bewusste Umgang mit sozialen Medien zu entwickeln und psychische Belastungen fr\u00fch zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Meiner Meinung nach <\/em><\/strong> kann Social Media ein sucht\u00e4hnliches Verhalten f\u00f6rdern. Viele Jugendliche greifen st\u00e4ndig zum Handy, um neue Nachrichten, Likes oder Videos anzusehen. Dadurch f\u00e4llt es ihnen oft schwer, das Smartphone wegzulegen oder ihre Bildschirmzeit zu begrenzen. Deshalb finde ich, dass ein bewusster Umgang mit Social Media wichtig ist, damit sie nicht zur Gewohnheit oder Abh\u00e4ngigkeit werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stress und druck :<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/va.abut.ch\/?page_id=311\">Die systematische \u00dcbersichtsarbeit von Keles, McCrae und Grealisch (2020) <\/a>untersucht den Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und der psychischen Gesundheit von Jugendlichen. Daf\u00fcr wurden 13 wissenschaftliche Studien ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass eine intensive oder problematische Nutzung von Social Media h\u00e4ufig mit Depressionen, Angstzust\u00e4nden und psychischem Stress zusammenh\u00e4ngt. Besonders Jugendliche, die sehr viel Zeit auf sozialen Medien verbringen, stark auf Likes und R\u00fcckmeldungen achten oder ein sucht\u00e4hnliches Nutzungsverhalten zeigen, sind h\u00e4ufiger betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autorinnen und Autoren betonen jedoch, dass die bisherigen Studien keine eindeutigen Aussagen \u00fcber Ursache und Wirkung erlauben. Es ist also nicht sicher, ob Social Media psychische Probleme verursacht oder ob Jugendliche mit psychischen Belastungen soziale Medien intensiver nutzen. Deshalb fordern sie weitere Langzeitstudien, um den Zusammenhang besser zu verstehen. Insgesamt zeigt die Studie, dass ein bewusster und ausgewogener Umgang mit sozialen Medien wichtig f\u00fcr die psychische Gesundheit von Jugendlichen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Ich finde, <\/strong><\/em>dass Social Media bei vielen Jugendlichen Stress und Druck ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Sie f\u00fchlen sich oft verpflichtet, st\u00e4ndig erreichbar zu sein oder m\u00f6glichst viele Likes und Follower zu bekommen. Ausserdem verglichen sich viele mit den scheinbar perfekten Bildern und Beitr\u00e4gen anderer. Das kann das Selbstgef\u00fchl beeintr\u00e4chtigen und zu Unsicherheit f\u00fchren. Deshalb ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass in Social Media oft nur die sch\u00f6nste Seiten des Lebens gezeigt werden<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fake news :<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/va.abut.ch\/?page_id=312\">Die UNESCO (2023)<\/a> betonet, dass Medien- und Informationskompetenz f\u00fcr Jugendliche in der digitalen Welt immer wichtiger wird. Da soziale Medien eine zentrale Informationsquelle sind, m\u00fcssen Jugendliche lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen, vertrauensw\u00fcrdige Quellen zu erkennen und Falschinformationen zu vermeiden. Ausserdem sollen sie verstehen, wie soziale Medien funktionieren und welche Auswirkungen Inhalte auf ihre Meinungen und ihr Verhalten haben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die UNESCO hebt hervor, dass soziale Medien viele Chancen bieten, zum Beispiel f\u00fcr Kommunikation, Lernen und den Austausch von Ideen. Gleichzeitig bestehen Risiken wie Desinformation, Hassrede, Cybermobbing und Manipulation durch Algorithmen. Deshalb empfiehlt die UNESCO, Medienkompetenz bereits in der Schule zu f\u00f6rdern, damit Jugendliche soziale Medien sicher, verantwortungsvoll und kritisch nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Meiner Meinung nach <\/strong><\/em> sind Fake News ein grosses Problem aus Social Media. Falsche oder irref\u00fchrende Informationen k\u00f6nnen sich sehr schnell verbreiten und viele Menschen beeinflussen. Besonders Jugendliche erkennen nicht immer sofort, ob eine Nachricht wahr oder erfunden ist. Deshalb sollte man Informationen immer \u00fcberpr\u00fcfen und nur vertrauensw\u00fcrdigen Quellen glauben. So l\u00e4sst sich verhindern, dass Falschinformationen weiterverbreitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Webster, D., Dunne, L., &amp; Hunter, R. (2021). Association Between Social Networks and Well-Being in Adolescents. https:\/\/journals.sagepub.com\/doi\/10.1177\/0044118X20919589<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reuters Institute (2024). Digital News Report. https:\/\/reutersinstitute.politics.ox.ac.uk\/digital-news-report\/2024<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Senekal et al. (2022). Social Media and Adolescent Psychosocial Development. https:\/\/journals.sagepub.com\/doi\/10.1177\/00812463221119302<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">World Health Organization (WHO) (2024). Digital Youth Health Report. https:\/\/www.who.int\/europe\/publications\/i\/item\/9789289060356<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kowalski et al. (2014). Cyberbullying Research Review. https:\/\/doi.org\/10.1037\/a0035618<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pazdur et al. (2025). Problematic Social Media Use in Youth. https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s40894-025-00264-4<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Keles, B., McCrae, N., &amp; Grealish, A. (2020). Social Media and Mental Health in Adolescents. https:\/\/doi.org\/10.1080\/02673843.2019.1590851<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">UNESCO (2023). Media and Information Literacy. https:\/\/www.unesco.org\/en\/media-information-literacy<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-social-links is-layout-flex wp-block-social-links-is-layout-flex\"><li class=\"wp-social-link wp-social-link-instagram wp-block-social-link\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/merisa_demiri\/\" class=\"wp-block-social-link-anchor\"><svg width=\"24\" height=\"24\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\"><path d=\"M12,4.622c2.403,0,2.688,0.009,3.637,0.052c0.877,0.04,1.354,0.187,1.671,0.31c0.42,0.163,0.72,0.358,1.035,0.673 c0.315,0.315,0.51,0.615,0.673,1.035c0.123,0.317,0.27,0.794,0.31,1.671c0.043,0.949,0.052,1.234,0.052,3.637 s-0.009,2.688-0.052,3.637c-0.04,0.877-0.187,1.354-0.31,1.671c-0.163,0.42-0.358,0.72-0.673,1.035 c-0.315,0.315-0.615,0.51-1.035,0.673c-0.317,0.123-0.794,0.27-1.671,0.31c-0.949,0.043-1.233,0.052-3.637,0.052 s-2.688-0.009-3.637-0.052c-0.877-0.04-1.354-0.187-1.671-0.31c-0.42-0.163-0.72-0.358-1.035-0.673 c-0.315-0.315-0.51-0.615-0.673-1.035c-0.123-0.317-0.27-0.794-0.31-1.671C4.631,14.688,4.622,14.403,4.622,12 s0.009-2.688,0.052-3.637c0.04-0.877,0.187-1.354,0.31-1.671c0.163-0.42,0.358-0.72,0.673-1.035 c0.315-0.315,0.615-0.51,1.035-0.673c0.317-0.123,0.794-0.27,1.671-0.31C9.312,4.631,9.597,4.622,12,4.622 M12,3 C9.556,3,9.249,3.01,8.289,3.054C7.331,3.098,6.677,3.25,6.105,3.472C5.513,3.702,5.011,4.01,4.511,4.511 c-0.5,0.5-0.808,1.002-1.038,1.594C3.25,6.677,3.098,7.331,3.054,8.289C3.01,9.249,3,9.556,3,12c0,2.444,0.01,2.751,0.054,3.711 c0.044,0.958,0.196,1.612,0.418,2.185c0.23,0.592,0.538,1.094,1.038,1.594c0.5,0.5,1.002,0.808,1.594,1.038 c0.572,0.222,1.227,0.375,2.185,0.418C9.249,20.99,9.556,21,12,21s2.751-0.01,3.711-0.054c0.958-0.044,1.612-0.196,2.185-0.418 c0.592-0.23,1.094-0.538,1.594-1.038c0.5-0.5,0.808-1.002,1.038-1.594c0.222-0.572,0.375-1.227,0.418-2.185 C20.99,14.751,21,14.444,21,12s-0.01-2.751-0.054-3.711c-0.044-0.958-0.196-1.612-0.418-2.185c-0.23-0.592-0.538-1.094-1.038-1.594 c-0.5-0.5-1.002-0.808-1.594-1.038c-0.572-0.222-1.227-0.375-2.185-0.418C14.751,3.01,14.444,3,12,3L12,3z M12,7.378 c-2.552,0-4.622,2.069-4.622,4.622S9.448,16.622,12,16.622s4.622-2.069,4.622-4.622S14.552,7.378,12,7.378z M12,15 c-1.657,0-3-1.343-3-3s1.343-3,3-3s3,1.343,3,3S13.657,15,12,15z M16.804,6.116c-0.596,0-1.08,0.484-1.08,1.08 s0.484,1.08,1.08,1.08c0.596,0,1.08-0.484,1.08-1.08S17.401,6.116,16.804,6.116z\"><\/path><\/svg><span class=\"wp-block-social-link-label screen-reader-text\">Instagram<\/span><\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unterhaltung: Die Studie des Pew Research Center zeigt, dass soziale Medien ein fester Bestandteil des Alltags von Jugendlichen sind. 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